Geier landet im Jaguargehege und stirbt

Raubkatze macht dem sechs Jahre alten Gypsi den Garaus

Salzburg /DPA - Ein Gänsegeier ist im Salzburger Zoo ausgerechnet auf der Jaguar-Anlage gelandet und von einer der Großkatzen getötet worden. Wie der Zoo am Mittwoch mitteilte, wählte der sechs Jahre alte Gänsegeier Gypsi möglicherweise nach einem Windstoß den gefährlichen Landeplatz. Der Jaguar ließ Gypsi laut Mitteilung keine Chance, wieder wegzufliegen. „Geier sind Gleiter. Der Wind an den Felswänden am Hellbrunner Berg kann manchmal unberechenbar sein“, sagte eine Sprecherin des Zoos Salzburg-Hellbrunn der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag, wurde aber erst jetzt bekannt.

Die Gänsegeier des Salzburger Zoos fliegen schon seit 1966 frei. Sind sie hungrig, landen sie an ihrer Futterstelle im Zoo oder auf den Besucherwegen. Als reine Aasfresser stellen sie laut Zoo für Menschen keine Gefahr dar. Ihre natürliche Lebenserwartung beträgt 30 bis 40 Jahre. Gypsi war erst vor drei Wochen wieder zu den anderen Salzburger Geiern in die Lüfte entlassen worden, nachdem er wegen einer Bleivergiftung behandelt werden musste.

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7. Februar 2019, 03:14 Uhr

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