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Geisterspiel: KSC-Funktionäre müssen zuhause bleiben

dpa/lsw Karlsruhe. Der Karlsruher SC will sein erstes Saisonspiel vor leeren Rängen strikt handhaben. Gegen den SV Darmstadt 98 am Samstag (13.00 Uhr/Sky) darf aufgrund der aktuellen Corona-Situation das Wildparkgelände nur betreten, wer dort auch etwas Wichtiges zu tun hat. „Wir werden nur Personen reinlassen, die einen konkreten Arbeitsauftrag haben“, sagte Geschäftsführer Michael Becker am Donnerstag. „Inklusive Spieler werden das unter hundert Personen sein. Mehr werden es nicht werden“, führte er aus.

Zu Spielbeginn wird von den Fans ein KSC Logo enthüllt. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Zu Spielbeginn wird von den Fans ein KSC Logo enthüllt. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Auch für Mitglieder der Vereinsgremien oder Ehrengäste gebe es an diesem Tag keine Ausnahmen. „Wir werden das beim KSC auf den Beirat beschränken, so dass auch von uns nicht viele Leute da sein werden. Bis eben auf die Mitarbeiter, die an dem Spieltag da sein müssen, um den Spielbetrieb zu gewährleisten“, kündigte er an. Rund dreißig Journalisten dürfen über die Partie des Tabellenvorletzten der 2. Fußball-Bundesliga berichten. Becker rechnet nicht damit, dass sich diese Situation bis zum darauffolgenden Heimspiel gegen den VfL Bochum wieder ändern wird.

Beim KSC hofft man auf neue Impulse auf der Krisensitzung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am kommenden Montag. „Wir können ja nicht alles einstellen. Wir erwarten, dass die DFL das dementsprechend vorbereitet und uns mögliche Lösungsansätze vorstellt“, sagte Becker.

Wie Fans und Sponsoren reagieren, will der KSC aus dem Verhalten am Wochenende ablesen. „Gerade von den großen Sponsoren hat sich aber bisher noch keiner geäußert und gesagt, ich möchte 1/17 meines Werbebudgets zurück“, sagte Becker etwas erleichtert. Für Trainer Christian Eichner kommt der Verlust der Unterstützung von den Rängen zur Unzeit. „Aber die Voraussetzungen sind für beide Teams gleich. Ich denke, dass die Mannschaft gewinnen wird, die mit der Situation am besten klarkommt. Das sollten optimalerweise meine Jungs sein.“

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Erstellt:
12. März 2020, 13:55 Uhr

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