Gemälde dreidimensional erleben im Stuttgarter Kunstmuseum

dpa/lsw Stuttgart. Regelrecht eintauchen in Gemälde von Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky oder Paul Klee - das können Besucherinnen und Besucher derzeit im Stuttgarter Kunstmuseum. Unter dem Titel „Artiality“ präsentiert das Haus noch bis Sonntag (11. Juli) berühmte Werke in dreidimensionaler Form. So kann man etwa Ida Kerkovius’ „Blumen“ beim Wachsen zusehen. Mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen werden die bekannten Werke „in räumliche Strukturen übersetzt, interpretiert und digital rekonstruiert“, wie es vom Museum heißt.

Das Gebäude des Kunstmuseums Stuttgart. Foto: Bernd Weissbrod/dpa/Symbolbild

Das Gebäude des Kunstmuseums Stuttgart. Foto: Bernd Weissbrod/dpa/Symbolbild

Befreit von der ursprünglichen Darstellungsform entstehen demnach „fließende Übergänge zwischen den Werken, entstehen frei begehbare, neue (Kunst-)Welten“, in denen Betrachter selbst zur Kunstfigur werden. Das Projekt „Artiality“ wird von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg gefördert.

© dpa-infocom, dpa:210708-99-302745/2

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Erstellt:
8. Juli 2021, 08:18 Uhr

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