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Geschäft mit Laser-Technik treibt Umsatz bei Trumpf

dpa/lsw Ditzingen. Vor allem das Geschäft mit spezieller Laser-Technik für die Chipindustrie hat das Wachstum beim Maschinenbauer Trumpf in den vergangenen Monaten weiter angetrieben. Die schwächelnde Konjunktur macht sich jetzt aber in einem gesunkenen Auftragseingang bemerkbar, wie das Ditzinger Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 (30. Juni) setzte die Trumpf-Gruppe nach vorläufigen Zahlen rund 3,8 Milliarden Euro um - rund sechs Prozent mehr als im Jahr davor.

Das Logo des Unternehmens Trumpf. Foto: Fabian Sommer/Archivbild

Das Logo des Unternehmens Trumpf. Foto: Fabian Sommer/Archivbild

Neben einem hohen Auftragsbestand aus dem Vorjahr sei das vor allem dem Ausbau des sogenannten EUV-Geschäfts zu verdanken, hieß es. EUV steht für extrem ultraviolette Strahlung, mit der Laser die Oberflächen von Computerchips belichten.

Der Auftragseingang ging von 3,8 Milliarden Euro auf 3,7 Milliarden Euro zurück. Trumpf führt dies unter anderem auf den Handelsstreit zwischen den USA und China, die Brexit-Unsicherheiten, den Strukturwandel in der Autoindustrie und die abkühlende Konjunktur in China zurück. „Diese Unsicherheiten sind Gift für Investitionen, gerade kleinere Kunden stellen auch deshalb Neuanschaffungen zurück“, betonte Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller.

Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit rund 14 500 Menschen, gut die Hälfte davon in Deutschland. Die vollständige Bilanz legt Trumpf erst im Oktober vor.

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Erstellt:
25. Juli 2019, 14:03 Uhr

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