Geschäfte der Maschinen- und Anlagenbauer ziehen an

dpa/lsw Stuttgart. Die sich erholende Weltkonjunktur kommt den baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbauern weiterhin zugute. Der Auftragseingang habe im Juli um 40 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen, teilte der Landesverband des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag in Stuttgart mit. Dabei legten die Bestellungen aus dem Ausland um 44 Prozent zu, aus dem Inland kamen 32 Prozent mehr Orders als im von der Pandemie geprägten Vorjahreszeitraum.

VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk spricht in Stuttgart. Foto: Bernd Weissbrod/dpa/archivbild

VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk spricht in Stuttgart. Foto: Bernd Weissbrod/dpa/archivbild

VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk sagte, der deutliche Anstieg in den vergangenen Monaten hänge auch weiterhin mit den niedrigen Basiswerten des Vorjahres zusammen. „Dennoch zeichnet sich mit Blick auf die Entwicklung der Branche ebenfalls ab, dass der Aufschwung in den Unternehmen angekommen ist, dass sich die positive Tendenz fortsetzt.“

Im Drei-Monnats-Zeitraum Mai bis Juli lag der Maschinenbau im Südwesten um 48 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Knappe Rohstoffe und teils nicht ganz reibungslos funktionierende globale Lieferketten bremsen seit einigen Monaten die Produktion. Daher erholten sich die Umsätze in der Industrie trotz prall gefüllter Auftragsbücher nicht in gleichem Maße. Die Nachfrage nach Maschinen „Made in Germany“ jedoch boomt seit Monaten.

© dpa-infocom, dpa:210902-99-62842/2

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Erstellt:
2. September 2021, 10:38 Uhr

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