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Nach Schüssen: Gesuchte stellen sich

Festnahme in Bielefeld: Nun sind alle vier Brüder irakischer Herkunft in Untersuchungshaft - Opfer schwebt weiterhin in Lebensgefahr

Die Soko Eisental ermittelt weiter. Foto: G. Habermann

© Gabriel Habermann

Die Soko Eisental ermittelt weiter. Foto: G. Habermann

WAIBLINGEN (ngr). Die drei seit Dienstagnachmittag mit einer Öffentlichkeitsfahndung gesuchten Tatverdächtigen im Fall des im Waiblinger Eisental lebensgefährlich verletzten 33-Jährigen haben sich gestern Vormittag in Bielefeld bei der Polizei gestellt. Die Iraker sind dringend verdächtig, am 7. Januar gemeinsam mit ihrem 27-jährigen Bruder, der sich bereits am 11. Januar ebenfalls in Bielefeld bei der Polizei gestellt hatte (wir berichteten), an der versuchten Tötung beteiligt gewesen zu sein. Gegen die gestern festgenommenen Tatverdächtigen liegen Haftbefehle vor. Sie sollen nun spätestens am heutigen Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die von der Polizei gestartete Öffentlichkeitsfahndung wird zurückgenommen. Die Ermittlungen der Soko Eisental zu den näheren Tatumständen dauern weiterhin an. Das Opfer befindet sich noch immer im Krankenhaus und kann bislang noch nicht vernommen werden, teilen Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Aalen mit.

Fest steht inzwischen, dass der 33-Jährige und die vier gesuchten Brüder sich kannten. Bereits früher war es zu Streitigkeiten zwischen den Männern gekommen. Worum es dabei ging, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Am Dienstagvormittag vergangener Woche hatten Zeugen im Umfeld einer Autowerkstatt im Waiblinger Eisental zunächst einen lautstarken Streit gehört. Kurz darauf fielen mehrere Schüsse. Zeugen sahen vier Männer beim Tatort. Die vier fuhren mit einem grauen Pkw Kombi weg. Der Polizei waren ziemlich bald aus noch nicht genannten Gründen die Identitäten der vier Iraker als dringend Tatverdächtige bekannt. In der Soko Eisental sind derzeit intensiv geführte Ermittlungen am Laufen, bei denen über 50 Beamte im Einsatz sind. Hinweise erbittet die Polizei unter 07151/950-0.

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Erstellt:
15. Januar 2020, 13:26 Uhr

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