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Gesundheitsamt: 35 000 Tests auf Coronavirus letzte Woche

dpa/lsw Heilbronn. Allein in der vergangenen Woche sind in Baden-Württemberg nach Auskunft des Landesgesundheitsamtes etwa 35 000 Menschen auf das Coronavirus getestet worden. Allerdings dauere es zu lange, bis die Ergebnisse vorliegen, sagte der Leiter des Kompetenzzentrums Gesundheitsschutz im Landesgesundheitsamt, Stefan Brockmann, der „Heilbronner Stimme“ und dem „Mannheimer Morgen“ (Dienstag).

Eine Patientin mit Teströhrchen für einen Abstrichtest und eine Blutprobe. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Eine Patientin mit Teströhrchen für einen Abstrichtest und eine Blutprobe. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Der Experte hält eine Ausweitung der Coronavirus-Tests für sinnvoll - unter Bevorzugung älterer Menschen mit Vorerkrankungen: „Wir müssen so viel wie möglich testen - jedoch erst die, die das höchste Risiko haben.“

Wichtig sei zudem eine Schutzausstattung für Beschäftigte, die mit Risikogruppen zu tun haben. „Mitarbeiter in Krankenhäusern, in Alten- und Pflegeheimen sollten, soweit verfügbar, alle einen Mund- und Nasenschutz tragen“, sagte Brockmann. Nur so könne das Risiko minimiert werden, dass infizierte Mitarbeiter andere Personen ansteckten.

Die Vorschläge zur Handy-Ortung, mit der Kontakte Infizierter identifiziert werden sollen, lehnte Brockmann ab. „Das halte ich datenschutzrechtlich für sehr schwierig“, sagte er. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will künftig Standortdaten von Mobiltelefonen ermitteln lassen, um mögliche Kontaktpersonen von Infizierten zu orten, scheiterte mit seiner Idee aber zunächst.

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Erstellt:
30. März 2020, 20:00 Uhr

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