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Goc zu Eishockey-Saisonabbruch: Im „falschen Film“

dpa Mannheim. Für den Olympia-Zweiten Marcel Goc ist der Saisonabbruch in der Deutschen Eishockey Liga schwer zu realisieren. „Es hängt irgendwie jeder in der Luft. Es kommt einem vor, als ob man in einem falschen Film ist. Das Ganze ist absurd, komisch“, sagte der 36-Jährige von den Adlern Mannheim, dessen Karriere damit ohne Playoffs zu Ende ging, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Jeder guckt sich eigentlich nur an und sagt: „Ist das wirklich so?“ Jeder ist ein bisschen sprachlos. Es ist schade, frustrierend, enttäuschend, aber trotzdem nachvollziehbar.“

Marcel Goc von der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei einer Pressekonferenz. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Marcel Goc von der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei einer Pressekonferenz. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Am Dienstag hatte die DEL als erste deutsche Profiliga die Saison als Folge der Ausweitung des Coronavirus abgebrochen, ohne einen Meister zu küren. „Klar ist das fürs Eishockey schlecht, wenn die Saison ein solches Ende nimmt“, sagte der frühere NHL-Stürmer Goc, äußerte aber Verständnis: „Die Gesundheit aller steht da natürlich im Vordergrund und ist wichtiger als ein Sportevent.“

Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft hatte vor einem Monat angekündigt, seine Karriere nach dieser Saison zu beenden. Mit Titelverteidiger Mannheim hatte Goc die Hauptrunde als Zweiter beendet und sich Hoffnungen auf einen Meistertitel zum Abschluss seiner Karriere machen dürfen.

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Erstellt:
11. März 2020, 14:36 Uhr

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