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Grenzzaun aus Konstanz kommt ins Haus der Geschichte

dpa/lsw Konstanz. Mehrere Wochen lang trennte ein provisorischer Grenzzaun die Nachbarstädte Konstanz und das schweizerische Kreuzlingen. Nun sollen Teile davon ins Haus der Geschichte Baden-Württemberg kommen. „Dass wieder Barrieren - sichtbare wie rechtliche - zwischen den befreundeten Nachbarländern existierten, ist ein Stück außergewöhnliche regionale Zeitgeschichte“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes am Mittwoch. Um daran zu erinnern, wolle das Museum nun Zaunelemente in seine Sammlung aufnehmen. Zuvor hatten unter anderem der SWR und der „Südkurier“ berichtet.

Dutzende Menschen treffen sich an der Deutsch-Schweizer Grenze zwischen Konstanz und Kreuzlingen am Bodensee. Foto: Felix Kästle/dpa/archivbild

Dutzende Menschen treffen sich an der Deutsch-Schweizer Grenze zwischen Konstanz und Kreuzlingen am Bodensee. Foto: Felix Kästle/dpa/archivbild

Der Zaun war zunächst von deutscher Seite aufgebaut worden, nachdem die Grenze zur Schweiz wegen der Corona-Pandemie weitgehend geschlossen worden war. Die Absperrung hatte Schlagzeilen gemacht, da viele Anwohner aus den Nachbarstädten plötzlich getrennt waren. Um die Abstandsregeln zu gewährleisten, wurde kurze Zeit später auch auf Schweizer Seite ein Zaun errichtet. Abgebaut wurden die Absperrungen Mitte Mai, am 15. Juni sollen die Grenzen nun auch wieder geöffnet werden.

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Erstellt:
10. Juni 2020, 13:42 Uhr

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