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Großbrand auf Bauernhof: 40 Tiere verendet, Millionenschaden

dpa/lsw Meckenbeuren. Niedergebrannte Maschinenhallen, verkohlte Tierkadaver - ein Großfeuer vernichtet Teile eines Agrarbetriebs im Bodenseekreis. Die Löscharbeiten dauern rund 30 Stunden.

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr ist unterwegs. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr ist unterwegs. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv

Ein Großbrand hat in einem Agrarbetrieb im Bodenseekreis einen Millionenschaden angerichtet. Etwa 40 Tiere, überwiegend Kälber, seien verendet oder wegen ihrer Brandwunden von einem Tierarzt getötet worden, teilte die Polizei mit. Den Angaben zufolge konnte das Feuer in Meckenbeuren-Sassen erst am Montag gelöscht werden - mehr als 30 Stunden nach Ausbruch des Brandes. Sechs der über 200 eingesetzten Feuerwehrleute wurden beim Löschen leicht verletzt, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte.

Eine Maschinen- und Lagerhalle hatte bereits lichterloh gebrannt, als die Einsatzkräfte am Samstag eintrafen. Später griffen die Flammen auf eine weitere Halle über, die als Stall und Heulager genutzt wurde, wie die Polizei weiter berichtete. Die Feuerwehr konnte 120 Kälber, Rinder und Pferde retten.

Experten der Kriminalpolizei nahmen Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Staatsanwaltschaft schaltete zudem einen Gutachter ein. Eine von mehreren denkbaren Brandursachen könnte eine Selbstentzündung von Heu sein, erklärte ein Polizeisprecher. Der Sachschaden wurde am Montag laut Polizei auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.

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Erstellt:
24. Juni 2019, 15:01 Uhr

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