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Großeinsatz: Fahrwassertonne mit Kanufahrer verwechselt

dpa/lsw Göppingen. Ein Autofahrer hat eine Fahrwassertonne auf dem Neckar mit einem Kanufahrer in Not verwechselt und damit einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Der 47-Jährige sei auf der Bundesstraße 10 unterwegs gewesen und habe sich am Dienstagnachmittag per Notruf gemeldet, teilte die Polizei in Göppingen mit. Er habe vom Auto aus einen Kanufahrer gesehen, der auf der Höhe von Altbach mit der Strömung und den Wellen zu kämpfen gehabt habe und schließlich gekentert sei.

Ein Sanitäter vor einem Rettungswagen mit der Nummer des Notrufes. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ein Sanitäter vor einem Rettungswagen mit der Nummer des Notrufes. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Bei einer sofort eingeleiteten Such- und Rettungsaktion waren ein Polizeihubschrauber, die Wasserschutzpolizei Stuttgart, mehrere Streifen des Polizeipräsidiums Reutlingen sowie drei Fahrzeuge und drei Boote mit insgesamt 32 Einsatzkräften der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft im Einsatz. Zudem wurden die Feuerwehren Esslingen, Plochingen, Deizisau und die Berufsfeuerwehr Stuttgart zwecks Bereitstellung von Tauchern und Strömungsrettern alarmiert, die mit insgesamt 74 Einsatzkräften anrückten.

Nach einer Stunde stellte sich laut Polizei heraus, dass der Autofahrer eine rote Fahrwasserbegrenzungstonne gesehen hatte, an der sich durch die starke Strömung ein größerer Baumstamm verfangen hatte. Dadurch geriet die Tonne in Schräglage. Wegen der Farbgebung und der Entfernung zur Bundesstraße sah die Tonne tatsächlich einem Kanufahrer ähnlich, wie die Polizei mitteilte.

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Erstellt:
4. Februar 2020, 21:21 Uhr

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