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Großer Felsbrocken stürzt auf Landstraße im Südschwarzwald

dpa/lsw Todtnau. Ein großer Felsbrocken löst sich im Südschwarzwald von einer Felswand und stürzt auf eine Straße. Verletzt wird niemand. Fachleute müssen nun aber die Frage klären: Könnte noch mehr Gestein hinabstürzen?

Ein großer Felsbrocken liegt auf der Landstraße 149 bei Todtnau. Foto: Klaus Merz/Baumamt Stadt Todtnau/dpa

Ein großer Felsbrocken liegt auf der Landstraße 149 bei Todtnau. Foto: Klaus Merz/Baumamt Stadt Todtnau/dpa

Ein gewaltiger Felsbrocken ist im Südschwarzwald bei Todtnau (Kreis Lörrach) auf eine Landstraße gestürzt. Das Gestein von rund zwei Metern Umfang hatte sich zuvor von einer Felswand gelöst, wie ein Sprecher der Polizei am Montag mitteilte. Die Straße wurde deshalb am Sonntagabend gesperrt. Für Autofahrer wurde eine Umleitung eingerichtet. Zu Schaden kam niemand.

Mitarbeiter der Stadt Todtnau und des Freiburger Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau untersuchten am Montag die Stelle des Felsabgangs, wie ein Sprecher der Stadt erläuterte. Geprüft wurde, ob durch loses Geröll möglicherweise weitere Abstürze drohen. Ergebnisse lagen zunächst nicht vor. Das Landratsamt Lörrach geht aber davon aus, dass die Straße aus Sicherheitsgründen noch für einige Tage gesperrt bleiben muss. Auch der Felsbrocken kann laut Pressesprecher Torben Pahl im Moment noch nicht weggeräumt werden.

Erst im vergangenen Herbst war in Todtnau ein ganzes Wohngebiet für mehrere Monate geräumt worden, weil lockeres Gestein auf die Häuser hinabzustürzen drohte.

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Erstellt:
4. Mai 2020, 07:59 Uhr

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