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Grünen-Landesvorstand berät Ordnungsmaßnahmen gegen Palmer

dpa/lsw Stuttgart.

Boris Palmer, der Oberbürgermeister der Stadt Tübingen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Boris Palmer, der Oberbürgermeister der Stadt Tübingen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Der Grünen-Landesvorstand berät über mögliche Ordnungsmaßnahmen gegen den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. Ergebnisse der Sitzung via Videoschalte, die am Freitagabend andauerte, wurden zunächst nicht bekannt. Jüngster Anlass für die Debatte um das Grünen-Mitglied Palmer ist dessen Äußerung zum Umgang mit Corona-Patienten. Er hatte in einem Interview gesagt: „Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären.“ Grünen-Mitglieder machten sich daraufhin für einen Parteiausschluss stark. Palmer rechtfertigte seine Aussage mit der Sorge um armutsbedrohte Kinder vor allem in Entwicklungsländern, deren Leben durch die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns bedroht sei. Ein Ausschlussverfahren gegen ihn gilt als unwahrscheinlich.

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Erstellt:
8. Mai 2020, 01:32 Uhr

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