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Lokführer stirbt bei Güterzug-Unfall in Auggen

dpa Auggen. Schwerer Unfall auf der Rheintalstrecke: In Auggen kollidiert ein Güterzug mit einem Betonteil, das von einer Brücke fliegt. Die Polizei geht von einem Toten und mehreren Leichtverletzten aus.

Ein Blaulicht an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Ein Blaulicht an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Bei einem Unfall eines Güterzugs in Auggen in der Nähe von Freiburg ist am Donnerstagabend der Lokführer gestorben. Zudem wurden einige Menschen leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Ein Betonteil war von einer im Bau befindlichen Brücke in den Gleisbereich gestürzt, teilte das Polizeipräsidium Freiburg mit. Der Zug sei damit kollidiert und daraufhin teilweise entgleist, so eine Sprecherin.

Die Bahnstrecke zwischen Freiburg im Breisgau und Basel wurde am Abend gesperrt. Das teilte die Deutsche Bahn mit. Die Sperrung werde mehrere Stunden dauern. Ein Ersatzverkehr mit Bussen solle eingerichtet werden. Polizei und Rettungskräfte waren am Abend mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Es handelte sich nach Informationen der Deutschen Bahn um einen Schweizer Güterzug, der laut Polizei von Freiburg aus in Richtung Italien unterwegs war und mehrere Lastwagen geladen hatte. Die Lkw-Fahrer saßen laut Polizei in einem Personenwagen des Zuges.

Nach Informationen der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein befanden sich im Waggon hinter der Lok zehn Lkw-Fahrer. „Die meisten wurden leicht verletzt“, hieß es. Der Güterzug war auf der Rheintalstrecke verunfallt. Zuvor hatte die „Badische Zeitung“ berichtet.

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, äußerte sich tief betroffen: „Unsere Gedanken sind jetzt bei dem verunglückten Lokführer und seinen Angehörigen. Den Verletzten wünschen wir schnelle Genesung.“ Selbstverständlich unterstütze die Deutsche Bahn die Behörden bei der Ermittlung der Unfallursache.

Feuerwehrfahrzeuge bei dem verunglückten Zug in Auggen. Foto: Patrick Seeger/dpa

Feuerwehrfahrzeuge bei dem verunglückten Zug in Auggen. Foto: Patrick Seeger/dpa

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Erstellt:
2. April 2020, 21:27 Uhr

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