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Haft und Sicherungsverwahrung für Ex-Trainer gefordert

dpa/lsw Freiburg. Im Prozess um jahrelangen sexuellen Missbrauch von Kindern gegen einen früheren Trainer von Fußballmannschaften fordert die Staatsanwaltschaft sechs Jahre Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Von dem 31 Jahre alten Deutschen gehe eine Gefahr für die Allgemeinheit aus, sagte Oberstaatsanwalt Eckart Berger am Rande des Prozesses. Die Plädoyers vor dem Landgericht Freiburg wurden am Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehalten. Als Grund nannte das Gericht den Schutz von Persönlichkeitsrechten. Der Verteidiger wollte sich nicht öffentlich äußern. Ein Urteil will das Gericht am Dienstag (7. Juli) verkünden.

Der Prozess hatte im Juni begonnen. Dem Angeklagten werden sexuelle Übergriffe in mindestens 21 Fällen vorgeworfen. Die Taten ereigneten sich der Anklage zufolge in den Jahren 2007 bis 2018. Die Opfer der Verbrechen seien damals 9 bis 14 Jahre alt gewesen. Der Mann habe sie in den verschiedenen Kinder- und Jugend-Fußballmannschaften kennengelernt, die er trainierte. Bis 2019 hat er mit Mannschaften in Freiburg und Karlsruhe gearbeitet (Az.: 6 KLs 100 Js 38980/18).

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Erstellt:
3. Juli 2020, 16:43 Uhr

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