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Haftbefehl nach Verkehrsunfall mit drei Toten

dpa/lsw Villingen-Schwenningen. Nach einem Verkehrsunfall mit drei Toten in Villingen-Schwenningen hat das Amtsgericht Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Verursacher des Crashs erlassen. Der Beschuldigte sei dringend verdächtig, seinen Wagen „um des bloßen Schnellfahrens Willen“ auf eine Geschwindigkeit von mindestens 146 Kilometer pro Stunde beschleunigt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Konstanz am Donnerstag mit. Erlaubt gewesen sei Tempo 70. Dabei sei er bis auf die Gegenfahrbahn gedriftet. Nach früheren Angaben der Polizei stieß der Fahrer im Gegenverkehr mit einem Auto zusammen, in dem mehr Menschen saßen als erlaubt. Drei von ihnen starben bei dem Unfall Anfang Juli - darunter ein Kleinkind und sein 29 Jahre alter Vater.

Polizist in Uniform. Foto: Jens Büttner/Archiv

Polizist in Uniform. Foto: Jens Büttner/Archiv

Der Beschuldigte wird des verbotenen Kraftfahrzeugrennens verdächtigt. Er sei zu schnell gefahren, obwohl er wegen der Dunkelheit und wegen des Kurvenverlaufs die Fahrstrecke nicht vollständig habe einsehen können, teilte Staatsanwaltschaft weiter mit. Demnach hatte er jederzeit mit Gegenverkehr rechnen müssen.

Nach dem Unfall hatten die Beamten mitgeteilt, dass ein damals 24 Jahre alter Autofahrer zu schnell in einer Kurve gefahren und im Gegenverkehr mit einem überfüllten Wagen zusammengestoßen sei. Fünf Menschen wurden bei dem Unfall zwischen den Ortsteilen Villingen und Schwenningen verletzt, darunter der damals 24 Jahre alte Fahrer.

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Erstellt:
28. November 2019, 19:00 Uhr

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