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Halle: Gögel sieht keine Mitverantwortung der AfD

dpa/lsw Stuttgart. AfD-Landeschef Bernd Gögel hat sich gegen Vorwürfe gewehrt, seine Partei trage eine politische Mitverantwortung am antisemitischen Anschlag in Halle. Es sei perfide, wenn solche schlimmen Taten instrumentalisiert würden, kritisierte Gögel am Freitag in Stuttgart. Die AfD gebe keinen Anlass für solche Vorwürfe. Man stehe kurz vor einer Landtagswahl in Thüringen mit Spitzenumfrageergebnissen für die AfD. „Was soll man denn jetzt annehmen: Kommt denn so eine schreckliche Tat gerade gelegen, weil man das politisiert? Ich finde, das ist eine Unverschämtheit“, sagte Gögel, der das Attentat von Halle verurteilte. „Das Ganze für Politik zu benutzen, ist schlimm.“

Bernd Gögel, Vorsitzender der AfD Baden-Württemberg. Foto: Uli Deck/dpa

Bernd Gögel, Vorsitzender der AfD Baden-Württemberg. Foto: Uli Deck/dpa

Der bayerische Innenminister Joachim Hermann (CSU) hatte zuvor im Bayerischen Rundfunk von geistigen Brandstiftern gesprochen. In letzter Zeit seien auch einige Vertreter der AfD in unverschämter Weise aufgefallen. Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hatte auf Twitter geschrieben: „Es ist die Hetze der AfD, die dem Rechtsextremismus eine politische Stimme gab.“

Diesen Freitag und Samstag treffen sich die baden-württembergischen AfD-Landtagsabgeordneten mit ihren Bundestagskollegen der AfD-Landesgruppe Baden-Württemberg zu einer zweitägigen Klausurtagung in Stuttgart. Bei dem Treffen sollen auch die Kernthemen für das AfD-Wahlprogramm zur Landtagswahl 2021 festgelegt werden.

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Erstellt:
11. Oktober 2019, 17:09 Uhr

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