Handel mit Kryptowährungen zieht in Stuttgart an

dpa/lsw Stuttgart. Die Stuttgarter Börse profitiert vom zunehmenden Interesse der Anleger für Kryptowährungen. Das Handelsvolumen habe sich 2021 in diesem Bereich auf 8,1 Milliarden Euro verfünffacht, teilte Matthias Voelkel, der künftige Chef der Regionalbörse, am Donnerstag mit. So nutzten inzwischen 550.000 Anleger die speziell dafür entwickelte App mit dem Namen Bison. Hier habe das Handelsvolumen rund 5,6 Milliarden Euro betragen. Und die entsprechende Handelsplattform BSDEX setzte mit privaten und institutionellen Anlegern zusätzlich 2,5 Milliarden Euro um.

Zwei Bitcoin-Münzen liegen auf einem Tisch. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Zwei Bitcoin-Münzen liegen auf einem Tisch. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die nach eigenen Angaben sechstgrößte Börsengruppe in Europa betreibt laut Mitteilung Handelsplätze in Deutschland, Schweden und der Schweiz. Voelkel, der den Posten als Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse zum 1. Januar übernimmt, sagte weiter: „Zudem haben wir das größte Digital- und Kryptogeschäft der europäischen Börsengruppen aufgebaut.“

Die Stuttgarter sind seit Jahren auf Privatanleger spezialisiert. Das Interesse an Wertpapieren war 2021 angesichts der umstrittenen Zinspolitik der EZB weiterhin hoch. Der Handelsplatz setzte vorläufigen Zahlen zufolge mit rund 107 Milliarden Euro etwas weniger um als im Vorjahreszeitraum. „Wir hatten ein gutes Jahr.“

© dpa-infocom, dpa:211230-99-542800/2

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Erstellt:
30. Dezember 2021, 11:37 Uhr

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