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Hanfmann: „Investitionen in eigene Karriere in Gefahr“

dpa Höhr-Grenzhausen. Yannick Hanfmann fürchtet, dass sich die Coronavirus-Krise für schlechter platzierte Tennisprofis vor allem auch in der Zukunft auswirken kann. „Ich glaube, dass die Investitionen in die eigene Karriere in Gefahr sind“, sagte der 28-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Ich weiß, dass viele Spieler überlegen, den Trainer kann ich mir nicht mehr leisten, den Physio kann ich mir zu den Turnieren nicht mehr leisten. Dass man sagt, wenn es wieder anfängt: Ich spiele die Turniere ohne alles.“

Tennisprofi Yannick Hanfmann während eines Spiels. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild

Tennisprofi Yannick Hanfmann während eines Spiels. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild

Aufgrund der Corona-Pandemie ruht die Tennis-Szene mindestens bis zum 13. Juli. Noch sei die Situation finanziell für ihn „in Ordnung“, sagte der Weltranglisten-143. aus Karlsruhe. „Die Frage ist, wie lange es anhält. Wenn der Lockout noch das ganze Jahr andauert, dann würde ich mir auf jeden Fall auch Gedanken machen“, sagte Hanfmann.

Es gibt bereits einige Zweifel, ob die Tour noch 2020 wieder beginnen kann. „Da ist schon die Frage, wie sehr so ein Jahr auf lange Sicht auch wehtun kann“, sagte Hanfmann. „So richtig absichern für die Jahre danach kann man in diesem Jahr mit Sicherheit gar nicht.“

Hanfmann würde sich eine gerechtere Verteilung der Preisgelder wünschen. „Der Abfall ist zu hoch. Die Preisgelder sind so strukturiert, dass es extreme Unterschiede gibt, ob man Top 80, Top 100 steht - oder eben drüber.“

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Erstellt:
6. Mai 2020, 10:58 Uhr

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