Hartmann hebt Prognose an

dpa/lsw Heidenheim. Die große Nachfrage nach Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung beschert dem Medizinartikelhersteller Paul Hartmann starken Auftrieb - trotz Umsatzminus in einigen Segmenten. Der in Heidenheim ansässige Konzern hob die Prognose für das Jahr 2020 am Freitag an und geht jetzt von einem bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) von 280 Millionen Euro bis 320 Millionen Euro und einem weiterhin starken Umsatzwachstum aus.

Das Logo des Medizinartikelherstellers Paul Hartmann vor der Konzernzentrale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Das Logo des Medizinartikelherstellers Paul Hartmann vor der Konzernzentrale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

In den ersten neun Monaten 2020 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,6 Milliarden Euro) und ein bereinigtes Ebitda von 207,1 Millionen Euro. Insgesamt ergebe sich per September ein Umsatzwachstum von 15,4 Prozent und eine deutliche Ergebnisverbesserung.

Das Umsatzplus von 64,4 Prozent bei Desinfektionsmitteln, Masken oder Untersuchungshandschuhen zum September habe die coronabedingten Umsatzrückgänge bei OP-Sets und Verbandsstoffen wegen verschobener Operationen mehr als ausgleichen können, sagte Vorstandschefin Britta Fünfstück. Für Hartmann arbeiten weltweit 10 644 Menschen (Stand 30. September 2020).

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Erstellt:
11. Dezember 2020, 15:33 Uhr

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