Heidenheim-Coach Schmidt kritisiert frühe Trainerwechsel

dpa/lsw Heidenheim. Der aktuell dienstälteste Coach im deutschen Profifußball hat für die frühen Trainerwechsel in der 1. und 2. Liga kein Verständnis. Er reagiere „mit einer Mischung aus Schmunzeln und Kopfschütteln“, sagte Frank Schmidt vom Zweitligisten 1. FC Heidenheim am Donnerstag über die Beurlaubungen etwa von David Wagner beim FC Schalke 04 oder Achim Beierlorzer beim FSV Mainz 05. „Alle schreien nach Kontinuität ausnahmslos. Jeder fordert Zeit und Geduld. Dann kann man da nur schmunzeln.“

Trainer Frank Schmidt von Heidenheim gestikuliert neben Braunschweigs Yassin Ben Balla. Foto: Stefan Puchner/dpa/archiv

Trainer Frank Schmidt von Heidenheim gestikuliert neben Braunschweigs Yassin Ben Balla. Foto: Stefan Puchner/dpa/archiv

Schmidt arbeitet seit über 13 Jahren als Trainer der Heidenheimer. Wenig Verständnis hat er auch für die frühe Beurlaubung seines Zweitliga-Kollegen Michael Schiele durch die Würzburger Kickers. „Dass da so schnell Kredit weg ist, kann ich aus der Ferne nicht nachvollziehen“, sagte der 46-Jährige.

Die Heidenheimer treffen am Samstag (13.00 Uhr/Sky) auf den Bundesliga-Absteiger SC Paderborn. Schmidt muss dann wohl erneut auf Neuzugang Dzenis Burnic verzichten, der nach seinen Adduktorenproblemen „noch immer nicht bei 100 Prozent“ ist, wie er sagte.

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Erstellt:
1. Oktober 2020, 11:58 Uhr

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