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Heilbronn bekommt doch vorübergehenden ICE-Anschluss

dpa/lsw Heilbronn. Der ICE zwischen Stuttgart und Berlin soll 2020 nun doch in Heilbronn halten. Konflikte bei der Vergabe der Trasse hätten den Halt zunächst verhindert, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Freitag. Diese seien nun gelöst worden. Der Schnellzug wird seinen Angaben nach wegen einer Sanierung zwischen Mannheim und Stuttgart ohnehin für ein halbes Jahr über Heilbronn geführt. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Die Stadt begrüßte die Entscheidung. „Wir freuen uns, dass es so kommt“, sagte eine Sprecherin. Sie hoffe nun, dass der Stopp zwischen April und Oktober auch genutzt wird. Langfristiges Ziel sei ein dauerhafter ICE-Halt in Heilbronn.

Der Schriftzug "ICE" auf einem Zug. Foto: Silas Stein/dpa

Der Schriftzug "ICE" auf einem Zug. Foto: Silas Stein/dpa

Mitte August hatte die Bahn den Plänen noch eine Absage erteilt. Ein Sprecher begründete die Entscheidung damals damit, dass in den eingesetzten Zügen nur eine geringe Kapazität für Passagiere bestehe. Durch die verlängerte Fahrzeit könnte zudem die Attraktivität leiden.

Schon Anfang Juli hatte es in Heilbronn Probleme mit der Bahn gegeben: Der extra zur Bundesgartenschau eingerichtete Schnellzug zwischen Köln und Heilbronn kam meist verspätet oder gar nicht. Laut Bahn waren dafür kurzfristige Fahrzeugengpässe verantwortlich.

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Erstellt:
11. Oktober 2019, 13:51 Uhr

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