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Herkunft der Krawallmacher: Strobl für „verbale Abrüstung“

dpa Stuttgart. Im Streit um den Migrationshintergrund der Täter der Stuttgarter Krawallnacht hat sich der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) hinter das Vorgehen der Polizei gestellt. „Die Feststellung der Lebens- und Familienverhältnisse kann ein Teil der polizeilichen Ermittlungen sein, das ist wichtig etwa für die strafrechtliche Aufarbeitung und für geplante Präventionsmaßnahmen“, teilte Strobl am Montag mit. Es finde aber keine „Stammbaumforschung“ statt. „Es kann freilich die Nationalität der Eltern, und nur der Eltern - ich betone: nicht der Großeltern und schon gar nicht die der Urgroßeltern - von Tatverdächtigen erhoben werden.“ Er rief zum „verbalen Abrüsten“ und zur Rückkehr zu einer sachlichen Debatte auf.

Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Die Stuttgarter Polizei steht in der Kritik, weil sie nach eigenen Angaben bei 11 von 39 ermittelten Tatverdächtigen über die Standesämter die Nationalität der Eltern erfragt hat, nachdem in der Vernehmung Angaben zur Herkunft verweigert wurden.

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Erstellt:
13. Juli 2020, 17:11 Uhr

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