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Herrenknecht: Politik darf nicht weiterwurschteln

dpa Berlin. Der Tunnelbohrunternehmer Martin Herrenknecht hat die Bundesregierung angesichts zunehmender Konkurrenz aus China und den USA eindringlich zum Handeln aufgefordert. „Wenn wir so weiterwurschteln wie bisher, haben wir verloren“, sagte

Unternehmer Martin Herrenknecht. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Unternehmer Martin Herrenknecht. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Es müsse wieder „Tacheles“ in der Politik geredet werden, sagte Herrenknecht - pünktlich zur Halbzeitbilanz der schwarz-roten Koalition. Das „Geplänkel“ in Berlin verstehe der Normalbürger nicht mehr. Deutschland und Europa seien in einem „Sandwich“ zwischen China und den USA. Der Unternehmer aus dem Schwarzwald forderte eine vollständige Soli-Abschaffung, eine Reform der Unternehmensteuern und beschleunigte Bauverfahren für Großprojekte. So habe die Schweiz den Gotthard-Basistunnels schnell gebaut - „und wir Knallköpfe sind nicht in der Lage, drei Gleise zu verlegen“. Deutschland kommt bei Zubringerstrecken nicht voran.

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Erstellt:
6. November 2019, 19:34 Uhr

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