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Hexentänze, Peitschenknaller und Konfettikanonen

Nachtumzug der 1. Auenwalder Narrenzunft führt am Samstagabend durch Unterbrüden – 77 Narrenzünfte sind bei der Premiere mit dabei und feiern fröhlich mit

Premiere in Auenwald: Szene des Nachtumzugs. Jung und Alt sind dabei. Fotos: J. Fiedler

© Jörg Fiedler

Premiere in Auenwald: Szene des Nachtumzugs. Jung und Alt sind dabei. Fotos: J. Fiedler

Von Carmen Warstat




AUENWALD. Bunt ging es zu, fröhlich und laut, als 77 Narrenzünfte aus nah und fern durch den Ortskern zogen und von zahlreichen Auenwaldern sowie ihren Gästen gefeiert wurden. Losgehen sollte es pünktlich um 18.01 Uhr, und vorher wurde allerorten schon einmal angestoßen. Die Gemeinde hatte sich hübsch gemacht. Man sah mit Girlanden, Lichtern, Blumen, Fahnen und Luftballons geschmückte Häuser, in einem Vorgarten prasselte das Holz in einem Feuerkorb, denn es war recht kalt, aber trocken. Das Wetter spielte also mit. Die beiden Verpflegungsstände wurden dicht umlagert.

Zunftmeisterempfang in der Ratsscheuer

Immerhin 1700 Umzugsteilnehmer von 77 Narrenzünften hatten sich angemeldet, es galt sie zu versorgen, dazu war auch die Auenwaldhalle pünktlich geöffnet worden. In der warmen Ratsscheuer begrüßte Bürgermeister Karl Ostfalk gegen 17 Uhr beim Zunftmeisterempfang jeweils zwei Vertreter der Gastvereine, die die Gelegenheit erhielten, sich vorzustellen. Dort bekamen sie auch ihre Aufstellungsnummern. Danach waren Lena und Carmen Eisele (Pressewartin und Zunftschreiberin der 1. Narrenzunft Auenwald) dann doch ziemlich aufgeregt. Würde alles klappen? Zunftmeister Dieter Eisele und sein Vize Marc Schlichenmaier hingegen zeigten sich gelassen, ja „tiefenentspannt“. „Egal, was jetzt läuft, wir haben’s nicht mehr in der Hand“, so Schlichenmaier. Vorausgegangen waren monatelange Vorbereitungen. Gleich nach der letzten Fasnet, nach dem Aschermittwoch 2019, gingen die Einladungen raus, und als die Zusagen eintrudelten, begann schon die konkretere Planung. Da mussten die Umzugsstrecke festgelegt und gerichtet, Genehmigungen eingeholt und die Bürger informiert werden. Die Gemeinde, die Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz und Polizei waren ins Boot zu holen, die Umzugsaufstellung und die Verpflegung zu organisieren, Technik für die Moderation des Umzugs und der Party in der Auenwaldhalle mussten her und vieles andere mehr.

Narretei in Erbstetten und Auenwald

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Umzug Erbstetten.
Umzug Erbstetten.

© Jörg Fiedler

Umzug Erbstetten.
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Umzug Erbstetten.
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Umzug Erbstetten.
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    1. Auenwalder Narrentreiben.




1. Auenwalder Narrentreiben.

© Jörg Fiedler

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1. Auenwalder Narrentreiben.

© Jörg Fiedler

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1. Auenwalder Narrentreiben.

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1. Auenwalder Narrentreiben.

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1. Auenwalder Narrentreiben.

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1. Auenwalder Narrentreiben.

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Die heiße Phase der Vorbereitungen begann zwei Tage vor dem eigentlichen Event und war manchmal doch stressig. Zunftmeister Dieter Eisele hat sich eine Woche Urlaub genommen und koordinierte sämtliche Aktionen. In der Werkstatt Stelly wurden die Stationsschilder für die Aufstellung der einzelnen Zünfte gezimmert und laminiert, um sie schließlich die Lippoldsweilerstraße entlang aufzustellen. Die Narren der noch jungen Auenwalder Zunft und ihre fleißigen Helfer haben es gern getan und konnten sich am Ende über die Resonanz freuen. Als es endlich „Narri – Narro, Narri – Narro, Narri – Narro“ und „Schbiallomba – Schlotza“ hieß, war alle Mühe erst einmal vergessen.

Die Auenwalder Zunft eröffnete den Umzug mit einer relativ kleinen Gruppe, „weil die meisten im Einsatz sind“, wie Moderatorin Carmen Eisele verriet. Mit der „Gage für unsere Gäste“, dem Applaus, „je lauter umso besser“, forderte Co-Moderator Marc Schlichenmaier ihn ein, wurden die Narren gebührend begrüßt und dankten mit Pyramiden- und Peitschenknallvorführungen sowie Konfettikanonen. Allerorten klingelte und bimmelte es, denn viele Narrenkleider waren mit Schellen versehen, und ebenso unüberhörbar präsentierten sich Musikvereine und Guggentruppen. Zahlreiche Hexen hatten Unterbrüden heimgesucht, furchteinflößende Tierwesen, aber auch freundliche Obstpflückermasken waren mit von der Partie. Nach dem Umzug, der vom Feuerwehrgerätehaus zur Auenwaldhalle führte, wurde eben dort kräftig weitergefeiert. Die Narrenparty ging bis in die frühen Morgenstunden und wartete mit einer Mischung aus Guggenmusik, Häs-Tanz und Gardemädels auf. Carmen und Dieter Eiseles Einschätzung am nächsten Morgen fällt hochzufrieden aus: „Es hat sich gelohnt und wahnsinnig Spaß gemacht.“ Die begeisterten Zuschauer und Anwohner hoffen nun auf eine Wiederholung. Und wenn die Gemeinde wieder mit dabei ist, wird es die 2021 auch geben, so Dieter Eisele. Weitere zwei Tage wird das Organisatoren-Team nun für die Nachbereitung des tollen Festes benötigen. Arbeit, die getan werden will und nach so einem Erlebnis auch Freude macht, weil sie die aktiven Narren und ihre Fans und Helfer noch einmal zusammenschweißt.

Die Zuschauer werden schon mal in den Umzug mit einbezogen...

© Jörg Fiedler

Die Zuschauer werden schon mal in den Umzug mit einbezogen...

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Erstellt:
20. Januar 2020, 06:00 Uhr

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