Wetter in Baden-Württemberg

Hier erwartet der DWD heute starken Schneefall

In Baden-Württemberg wird es am Montag in vielen Regionen winterlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat amtliche Warnungen vor Schneefall, Glätte und Frost veröffentlicht.

Der DWD erwartet heute teils kräftigen Schneefall in BW.

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Der DWD erwartet heute teils kräftigen Schneefall in BW.

Von Redaktion

Vor allem im Nordosten des Landes kann sich im Laufe des Tages eine geschlossene Schneedecke bilden – mit teils deutlichen Auswirkungen im Straßenverkehr.

Schwerpunkt im Nordosten: 10 bis 20 Zentimeter Schnee möglich

Nach Angaben des DWD fällt im Nordosten Baden-Württembergs anhaltend Schnee. Im Warnzeitraum sind dort 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee möglich. In Staulagen könne sich die Menge sogar auf bis zu 25 Zentimeter erhöhen. Begleitend dazu wird es vielerorts glatt.

Diese Landkreise stehen laut DWD unter Schneefall-Warnung

Die amtliche Schneefall-Warnung betrifft insbesondere mehrere Regionen im Nordosten des Landes. Bis Montagnachmittag (26. Januar, 15 Uhr) nennt der DWD folgende Gebiete:

Rhein-Neckar-Kreis und Stadt Heidelberg, Neckar-Odenwald-Kreis, Main-Tauber-Kreis, Kreis und Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Kreis Schwäbisch Hall, Rems-Murr-Kreis, Ostalbkreis, Kreis Göppingen, Kreis Heidenheim sowie Alb-Donau-Kreis und Stadt Ulm.

Auch im Kreis Ravensburg wird vor Schneefall gewarnt. Dort rechnet der DWD mit 5 bis 10 Zentimetern, in Staulagen sogar mit bis zu 15 Zentimetern.

Schwarzwald: Schnee vor allem oberhalb von 800 Metern

In weiten Teilen des Schwarzwaldes stehen weniger große Neuschneemengen im Fokus, sondern rutschige Straßen. Laut DWD wird dort in einigen Regionen leichter Schneefall oberhalb von 800 Metern erwartet. Das betrifft unter anderem den Kreis Rastatt, die Stadt Baden-Baden sowie den Kreis Freudenstadt. Auch in Südbaden – etwa in den Kreisen Waldshut, Lörrach, Breisgau-Hochschwarzwald (mit der Stadt Freiburg), Emmendingen und im Schwarzwald-Baar-Kreis – kann es in höheren Lagen weiß werden.

Glätte und Frost: Straßen können schnell gefährlich werden

Neben dem Schnee bleibt vor allem die Glätte ein Thema. Der DWD warnt davor, dass es besonders am Morgen durch überfrierende Nässe rutschig werden kann. Zusätzlich werden vielerorts Frostwerte um 0 bis minus 3 Grad gemeldet. In der Nacht zum Dienstag kann es regional noch kälter werden.

Blick auf die Nacht: Temperaturen sinken, Glättegefahr steigt

In der Nacht zum Dienstag sollen die Niederschläge laut DWD zwar nachlassen, gleichzeitig steigt jedoch die Gefahr, dass Straßen erneut vereisen. Grund dafür sind Tiefstwerte zwischen 0 und minus 7 Grad. Am Dienstag kann es später von Westen her wieder neue Niederschläge geben – im höheren Bergland fällt daraus erneut Schnee.

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Erstellt:
26. Januar 2026, 07:52 Uhr

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