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Hochhausbrand: Bewohner sind zweite Nacht ausquartiert

dpa/lsw Mannheim. Die mehreren Hundert Bewohner eines Hochhauses müssen erneut außerhalb der vier eigenen Wände schlafen. In der Nacht soll das Gebäude wieder bewohnbar gemacht werden.

Ein Fahrzeug der Feuerwehr steht am Straßenrand. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Ein Fahrzeug der Feuerwehr steht am Straßenrand. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Nach einem Hochhausbrand in Mannheim mit 20 Leichtverletzten müssen Hunderte Bewohner erneut bei Freunden oder im Hotel übernachten. Sie könnten am Mittwochfrüh wieder in ihre Wohnungen, teilte die Stadt am Dienstagnachmittag mit. In der Nacht zum Dienstag waren die meisten der 550 gemeldeten Bewohner bei Freunden oder Verwandten untergekommen. 50 Menschen wurden woanders eingequartiert, davon 40 in einem Hotel. In der zweiten Nacht stehen rund 200 Hotelzimmer bereit.

Das Feuer war am Montagmorgen ausgebrochen und erst am Abend gelöscht worden. Wegen der Rauchentwicklung wurde das 29-stöckige Gebäude evakuiert. Einige Wohnungen sind nach Angaben der Stadt bei der Suche nach Bewohnern aufgebrochen worden, und die Rauchmeldeanlage sei nicht funktionsfähig. Eine Firma soll das Gebäude über Nacht instand setzen.

Mittlerweile haben Experten der Polizei die Brandermittlungen aufgenommen. Man geht davon aus, dass das Feuer in einem Müllschacht entstanden ist. Die Beamten sichern das Eigentum der Bewohner, bis diese zurückkehren.

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Erstellt:
9. Juli 2019, 16:51 Uhr

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