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Höfler: Direkte Europa-League-Quali wäre „super“

dpa/lsw Freiburg. Mittelfeld-Routinier Nicolas Höfler hofft beim SC Freiburg mit dem aktuellen Chefcoach Christian Streich auf eine ähnliche Ära wie unter Trainer-Legende Volker Finke. Der 55 Jahre alte Streich wirke „frisch und motiviert auf dem Trainingsplatz, hat Spaß an der Arbeit. Das hängt natürlich auch mit unseren jüngsten Erfolgen zusammen. Misserfolge hingegen ziehen natürlich jeden von uns runter“, sagte Höfler (30) in einem „Kicker“-Interview.

Nicolas Höfler in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Nicolas Höfler in Aktion. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Streich ist seit achteinhalb Jahren Trainer bei dem Fußball-Bundesligisten aus dem Breisgau, Finke arbeitete dort 16 Jahre lang. „Nicht nur wegen mir hoffe ich, dass er die Energie noch lange hat. Für Freiburg wäre es auch positiv, wenn wir noch mal so eine Ära wie unter Finke schaffen könnten, weil damals etwas Großes aufgebaut wurde“, sagte Höfler. Es sei „etwas sehr Positives entstanden, das man fortführen sollte, solange es erfolgreich ist“.

Höfler unterstrich die Besonderheit des Standortes Freiburg und sagte: „Diese Kultur bei uns, mit negativen Erlebnissen so ruhig umzugehen, das gibt es nicht oft in der Bundesliga. Wenn ein Vorstandschef meint, er müsste irgendwo mitreden, wo er nicht mitzureden hat, so was gibt es bei uns nicht. Bei uns haben wenige das Sagen. Das sind aber absolute Fachmänner mit Durchblick, das macht den SC so attraktiv und besonders.“

Auf die Frage, was er in seiner Laufbahn noch erreichen wolle, sagte Höfler: „Es kommen immer wieder finanzkräftige Teams dazu, da bleibt es das oberste Ziel, jedes Jahr mit dem SC in der Bundesliga zu spielen. Wenn wir es wie vergangene Saison aber schaffen, an den internationalen Plätzen zu kratzen, wäre es super, wenn wir uns noch mal wie 2013 direkt für die Europa League qualifizieren könnten, gerade, weil wir bald im neuen Stadion spielen.“

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Erstellt:
27. August 2020, 08:16 Uhr

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