Hoeneß: Aktionen von BVB-Fans gegen Hopp „unangebracht“

dpa Zuzenhausen. Trainer Sebastian Hoeneß von der TSG 1899 Hoffenheim kann die Dauerkritik von Dortmunder Fans am Konstrukt des ehemaligen Dorfvereins und an Mäzen Dietmar Hopp „nicht nachvollziehen“. Nachdem die Kraichgauer schon einige Jahre in der Fußball-Bundesliga spielen, „kann man darüber sprechen, dass die TSG eine Bereicherung darstellt“, sagte der 38-Jährige bei einer Online-Pressekonferenz am Donnerstag.

Trainer Sebastian Hoeneß von der TSG 1899 Hoffenheim. Foto: Uwe Anspach/dpa

Trainer Sebastian Hoeneß von der TSG 1899 Hoffenheim. Foto: Uwe Anspach/dpa

In der Vergangenheit hatte es bei Spielen zwischen der TSG und der Borussia immer wieder Schmähungen gegen Mehrheitseigner Hopp gegeben, die teilweise Gegenstand von Prozessen beim DFB-Sportgericht oder bei ordentlichen Gerichten waren. Da die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in Dortmund ohne Zuschauer stattfindet, ist das Podium für Proteste dieses Mal sehr eingeschränkt.

Hoeneß wehrte sich aber gegen die Vermutung, dass er deshalb froh darüber sei, dass es ein Geisterspiel ist. „Ich kann das in der Nachbetrachtung nicht nachvollziehen“, sagte er zu den Aktionen von BVB-Anhängern vor seiner Amtszeit in Hoffenheim. „Grundsätzlich halte ich so etwas für unangebracht. Hier ging es immer um Fußball, um junge Spieler und darum, etwas zu entwickeln“, erklärte Hoeneß. Und Gesellschafter Hopp komme ja aus der Region.

© dpa-infocom, dpa:210211-99-398045/2

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Erstellt:
11. Februar 2021, 13:24 Uhr

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