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Hoffenheims Briel: Kein Populismus bei Debatte um TV-Gelder

dpa Zuzenhausen. Geschäftsführer Frank Briel von der TSG 1899 Hoffenheim hat in der Debatte um die Verteilung der TV-Gelder in der Fußball-Bundesliga zur Besonnenheit gemahnt. „Mit Populismus ist es hier nicht getan“, sagte Briel am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. „Die Fragen und entsprechend die Antworten sind komplex, weil die Strukturen der Clubs ja alles andere als homogen sind.“ Man müsse jedoch die Debatte auch mit Blick auf die Diskussion über die Zukunft des Profifußballs fortsetzen.

Frank Briel spricht während einer Pressekonferenz. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Frank Briel spricht während einer Pressekonferenz. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

„Es ist aber niemandem geholfen und der Sache sicher nicht förderlich, dies öffentlich und mit Schlagworten oder verkürzten Parolen an der Oberfläche entlang umzusetzen. Dazu ist das Thema zu wichtig“, sagte Briel weiter. Gerade die vergangenen Monate in der Corona-Krise hätten gezeigt, „dass ein solides Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Ausbildung von Talenten oder das gesellschaftspolitische Engagement der Clubs an Bedeutung gewinnen“. Inwieweit derlei Werte als weitere Kriterien in eine Verteilung der Medienerlöse der Deutschen Fußball Liga einfließen können und sollen, werde sicher auch Inhalt der Diskussion.

Andere Clubvertreter aus dem Profifußball haben eine neue Verteilung der TV-Gelder gefordert. Die Ausschreibung für vier Spielzeiten ergab nach Angaben der DFL eine Gesamtsumme von 4,4 Milliarden Euro und demnach etwas weniger als zuletzt mit 4,64 Milliarden.

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Erstellt:
23. Juni 2020, 11:16 Uhr

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