Hoffenheims Coach Hoeneß: Hertha-Spiel „etwas Besonderes“

dpa Zuzenhausen. Trotz seiner prekären Lage bei der TSG 1899 Hoffenheim freut sich Trainer Sebastian Hoeneß auf das Spiel bei Hertha BSC. „Für mich wird es etwas Besonderes sein, im Olympiastadion zu sitzen. Ich habe jahrelang für Hertha gespielt und lange in Berlin gelebt. Ich kenne noch ziemlich viele Leute da“, sagte der 38-Jährige vor der Partie in der Fußball-Bundesliga bei seinem Ex-Club am Dienstag (20.30 Uhr/Sky).

Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß gestikuliert. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archiv

Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß gestikuliert. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archiv

Hoeneß gehörte in seiner aktiven Zeit von 1999 bis 2006 und von 2007 bis 2010 Herthas zweiter Mannschaft an. Sein Vater Dieter Hoeneß war von 1997 bis 2009 Manager beim Hauptstadtclub. „Natürlich ist es so, dass man da als Sohnemann mit lebt und mit fiebert“, sagte der TSG-Coach am Montag. Über die Trennung des Clubs von seinem Vater nach zwölf Jahren hatte er sich damals ziemlich aufgeregt. „Da war ich vielleicht ein bisschen zu emotional“, räumte er jetzt ein.

Die Hoffenheimer haben unter Hoeneß 2021 noch nicht gewonnen, zuletzt setzte es für den Tabellen-14. ein 0:4 auf Schalke und es gab ein 0:0 gegen Arminia Bielefeld. Am Samstag geht es für die kriselnden Kraichgauer gegen den 1. FC Köln. Von einer Woche der Wahrheit wollte Hoeneß aber nichts wissen: „Das sind wichtige Spiele, unabhängig vom Gegner oder von meiner Person.“

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Erstellt:
18. Januar 2021, 14:41 Uhr

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