Hoffenheims Sebastian Hoeneß freut sich auf den FC Bayern

dpa/lsw Zuzenhausen. Die TSG 1899 Hoffenheim und Sebastian Hoeneß freuen sich „total“ auf die Aufgabe gegen den FC Bayern München. „Da geht's mir genauso wie den Spielern und dem ganzen Club. Die Tatsache, dass Zuschauer in das Stadion dürfen, rundet das Ganze ab“, sagte der neue Trainer vor der Partie der Kraichgauer in der Fußball-Bundesliga gegen den neuen Supercup-Gewinner. 6030 Fans dürfen am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) in das Sinsheimer Stadion.

Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß steht vor Spielbeginn im Stadion. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß steht vor Spielbeginn im Stadion. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Für den 38 Jahre alten Chefcoach, der vergangene Saison die zweite Mannschaft der Münchner zur Drittliga-Meisterschaft führte, ist es das erste Wiedersehen mit seinem Ex-Verein. Er wisse nicht, ob sein Vater Dieter Hoeneß und sein Onkel Uli Hoeneß im Stadion sein werden, meinte Sebastian Hoeneß am Freitag bei einer Video-Pressekonferenz.

Als Kind sei er Bayern-Fan gewesen. „Ich muss zugeben, dass ich natürlich auch starke Sympathien für die Clubs hatte, bei denen mein Vater tätig war“, sagte er. Dieter Hoeneß arbeitete im Management beim VfB Stuttgart, Hertha BSC und VfL Wolfsburg.

Die Hoffenheimer wollen als Außenseiter unbedingt ihre Chance suchen, zumal die Bayern am Donnerstagabend im europäischen Supercup-Finale eine Verlängerung brauchten, um den FC Sevilla 2:1 zu besiegen. „Wir sprechen von der aktuell besten Mannschaft der Welt. Aber unsere Haltung hat sich nicht geändert. Wir sind das Team in der Liga, das die Bayern in den vergangenen Jahren mit am häufigsten schlagen konnte“, sagte Sportchef Alexander Rosen.

Er verwies damit auf die Statistik, wonach die TSG seit 2016/17 zehn Punkte (drei Siege, ein Remis, vier Niederlagen) holten und damit so viele wie keine andere Mannschaft in dieser Zeit. „Wir werden versuchen, sie am Sonntag zu ärgern. Ich bin aber weit davon entfernt, sie durch irgendwelche Sprüche in Unruhe zu versetzen. Das wird ohnehin nicht passieren“, sagte Rosen.

Offen ist, ob Hoeneß die zuletzt angeschlagenen Benjamin Hübner, Robert Skov, Stefan Posch und Florian Grillitsch einsetzen kann.

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Erstellt:
25. September 2020, 15:43 Uhr

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