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HSV-Trainer vor Stuttgart-Spiel: „Freue mich wahnsinnig“

dpa/lno Hamburg. Vor dem Spitzenspiel in der 2. Liga gibt sich Trainer Hecking vom Tabellenführer HSV zurückhaltend: Die Chancen stehen 50:50, meint er. Von seinem Personal macht van Drongelen Sorgen.

Der HSV bangt um den Einsatz des an einer Magenverstimmung leidenden Rick van Drongelen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

Der HSV bangt um den Einsatz des an einer Magenverstimmung leidenden Rick van Drongelen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

Für Trainer Dieter Hecking ist das Spitzenspiel seines Hamburger SV gegen den Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart ein Feiertag. „Ich freue mich wahnsinnig auf Samstag“, gestand der 55-Jährige, der als früherer Coach der Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg einige Top-Spiele auf höchstem Niveau erlebt hat. „Es ist das, was wir uns erhofft haben“, sagte Hecking und spielte damit auf die Tabellenposition des HSV in der 2. Bundesliga an. Als Spitzenreiter soll seine Mannschaft gegen den Tabellenzweiten dominieren.

Die Siegchancen taxiert der erfahrene Fußballlehrer auf 50:50. Deshalb, so meinte der Coach mit einem schelmischen Lächeln, werde es wohl ein Unentschieden. „Beide Mannschaften haben das Potenzial zu gewinnen“, befand Hecking. Vor Saisonbeginn war er sich da noch nicht sicher. „Von den Grundvoraussetzungen hatte der VfB vor der Saison deutlich mehr Vorteile als wir“, meinte er.

Der Coach hofft, dass Innenverteidiger Rick van Drongelen rechtzeitig fit wird. Der 20 Jahre alte Niederländer hat sich eine Magenverstimmung zugezogen. „Rick hat gestern etwas Falsches gegessen. Er hat sich heute nur behandeln lassen. Wir gehen davon aus, dass es morgen wieder geht“, sagte Hecking. Eine Sorge hat er jedoch weniger: Auf seinen Kapitän kann er zurückgreifen. Aaron Hunt hat seine Muskelprobleme überwunden und trainiert mit der Mannschaft.

Das Volksparkstadion wird erstmals in dieser Saison mit 57 000 Zuschauern ausverkauft sein. In der begeisterungsfähigen Fanschar sind Erwartungen geschürt worden durch die Tabellenposition und die Qualität des Gegners. „Wir wollen eine tolle Leistung abrufen, dass jeder auch versteht, warum wir in der Tabelle so weit vorne stehen“, betonte Hecking.

Zum Team der Stuttgarter gehört Mittelfeldspieler Orel Mangala, der in der vergangenen Saison als Leihspieler einer der Leistungsträger beim HSV war. „Es ist keine einfache Aufgabe, in Hamburg zu bestehen“, sagte der Belgier. Auf der anderen Seite ist Martin Harnik ein Kenner des VfB. „Einen Gegner wie den VfB hatten wir in dieser Saison noch nicht“, sagte der 32 Jahre alte HSV-Rechtsaußen, der von 2010 bis 2016 in Stuttgart gespielt hatte.

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Erstellt:
24. Oktober 2019, 16:08 Uhr

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