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Hück strebt Bundestagskandidatur in Pforzheim/Enzkreis an

dpa/lsw Pforzheim. Der frühere Porsche-Gesamtbetriebsratschef Uwe Hück will für den Bundestag kandidieren. Das habe er dem Kreisvorstand der SPD mitgeteilt, sagte er am Donnerstag. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Hück war im vergangenen Jahr in den Pforzheimer Gemeinderat gewählt worden. Den Bundestagswahlkreis (Pforzheim und Enzkreis) vertritt seit 2005 Katja Mast. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende hatte ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt.

Uwe Hück, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender der Porsche AG. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Uwe Hück, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender der Porsche AG. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Der SPD-Kreisvorsitzende Christoph Mährlein sagte, es personalisiere sich eine gewisse Richtungsstreitigkeit. „Das müssen wir in irgendeiner Form austragen.“ Die Entscheidung der Mitglieder soll am 26. Juni fallen. Zuvor könnten sich die beiden Kandidaten den Mitgliedern in parteiinternen Veranstaltungen vorstellen.

Hück sagte, er sei mit der Partei im Moment unzufrieden, weil sie die jungen Menschen nicht für sich gewinne. „Wir müssen den jungen Leuten das Zepter in die Hand geben.“ Er könne mobilisieren.

Mast reagierte gelassen auf Hücks Ankündigung. „In einer Demokratie kann jeder antreten, das gehört dazu.“ Die Nachricht sei wenig überraschend. „Ich schätze den Wettbewerb, wenn er mit offenem Visier und mit Anstand, Respekt und Klarheit geführt wird“, teilte die Abgeordnete mit. Die SPD sei dafür da, das Leben der Menschen besser und gerechter zu machen. „Das darf niemand in unseren Reihen vergessen.“

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Erstellt:
5. März 2020, 16:27 Uhr

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