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„Humberto“ nahe Bermuda zu Hurrikan hochgestuft

dpa Washington. Folgt auf „Dorian“ „Humberto“? Über dem Atlantik zieht ein neuer Sturm auf, der jetzt Hurrikan-Stärke hat - aber wohl nicht Richtung Festland zieht.

Während über dem Atlantik der nächste Hurrikan entsteht, ist auf den Bahamas der Alltag noch nicht zurückgekehrt. Foto: Ramon Espinosa/AP/Archiv

Während über dem Atlantik der nächste Hurrikan entsteht, ist auf den Bahamas der Alltag noch nicht zurückgekehrt. Foto: Ramon Espinosa/AP/Archiv

Tropensturm „Humberto“ hat sich über dem Atlantik zu einem Hurrikan der niedrigsten Stufe 1 entwickelt. Seine Böen erreichten Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde, teilte das US-Hurrikan-Zentrum mit.

„Humberto“ befand sich demnach rund 1260 Kilometer westlich von Bermuda und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde nordöstlich Richtung offenes Meer. Das Hurrikan-Zentrum riet Einwohnern des britischen Überseegebiets, die Entwicklung des Sturms zu beobachten. Für andere Küstengebiete, etwa in den USA, gab es keine Warnung.

„Humberto“ war zuvor nördlich an den Bahamas vorbeigezogen. Vor zwei Wochen hatte „Dorian“ dort als Hurrikan der gefährlichsten Kategorie fünf gewütet und auf den Inseln Grand Bahama und Abaco schwere Schäden angerichtet. Mindestens 50 Menschen verloren ihr Leben. Mehr als 13.000 Häuser wurden nach Angaben des Roten Kreuzes beschädigt oder ganz zerstört. Mehr als 1000 Einwohner werden immer noch vermisst.

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Erstellt:
16. September 2019, 08:34 Uhr

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