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ICE in Frankfurt wegen Corona-Verdachtsfall gestoppt

dpa/lhe Frankfurt/Main. Mehr als eine Stunde mussten die Reisenden ausharren, dann wurde der Zug wieder freigegeben.

Ein ICE-Zug der Deutschen Bahn. Foto: Fabian Strauch/dpa

Ein ICE-Zug der Deutschen Bahn. Foto: Fabian Strauch/dpa

Wegen eines Corona-Verdachtsfalls ist am Mittwoch in Frankfurt ein ICE vorübergehend gestoppt worden. Nach etwas mehr als einer Stunde durfte der Zug, der zwischen Kiel und Stuttgart unterwegs war, aber bereits wieder weiterfahren. 

Gegen 10.45 war bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main die Meldung eingegangen, „dass sich in einem ICE aus Kiel eine männliche Person mit Verdacht auf den Coronavirus befinden würde“. An Bord waren 300 Reisende. Der Zug war in Richtung Frankfurt Hauptbahnhof unterwegs. Auf Anordnung der Bundespolizei wurde er am Bahnhof Süd gestoppt. Das Gleis wurde von Einsatzkräften abgesperrt. Die betreffende Person sei im Zug isoliert und das Gesundheitsamt informiert worden.

Um kurz nach 12.00 Uhr wurde der ICE 973 wieder freigegeben, wie die Deutsche Bahn berichtete. „Auch die betreffende männliche Person durfte die Fahrt fortsetzen“, berichtete die Bundespolizei. Der Verdacht habe sich nicht bestätigt.

Auf das Virus getestet wurde der Mann nicht. Der Verdacht sei von einem medizinischen Laien ausgesprochen worden, hieß es im Frankfurter Gesundheitsamt. Der Mann habe nicht die Verdachtskriterien erfüllt. Daher sei kein Test veranlasst worden. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt gab die Bundespolizei den Zug frei. Bis das Ergebnis eines Tests vorgelegen hätte, hätte es rund vier Stunden gedauert.

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Erstellt:
4. März 2020, 12:04 Uhr

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