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IG-Metall: CO2-Steuer muss soziale Härten auffangen

dpa/lsw Filderstadt. Eine mögliche CO2-Steuer müsste nach Meinung von IG-Metall-Landesbezirksleiter Roman Zitzelsberger soziale Härten auffangen. Die schrittweise Verteuerung von CO2-Emissionen könne zum Beispiel für Beihilfen für nachhaltige Mobilität oder Investitionsanreize für kleinere und mittlere Unternehmen in Sachen Klimaschutz eingesetzt werden, sagte Zitzelsberger am Donnerstag bei der Bezirkskonferenz in Filderstadt (Kreis Esslingen). Er könne sich einen Fonds mit mehreren Untertöpfen aus den Einnahmen einer solchen Abgabe vorstellen.

Roman Zitzelsberger, Landesbezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Roman Zitzelsberger, Landesbezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Darüber hinaus brauche es starke Anreize für Alternativen, die den CO2-Ausstoß reduzieren - etwa Kredite und Zuschüsse. Ohne marktwirtschaftliche Instrumente wie die CO2-Steuer werde es aber kaum möglich sein, die Klimaschutzziele der EU zu erreichen.

Zitzelsberger verglich den Abschied von Kohle, Öl und Gas mit Entzug von harten Drogen. Man müsse davon loskommen, Rückfälle vermeiden. Verzicht und Enthaltsamkeit hält der IG-Metall-Chef allerdings nicht für den richtigen Weg, stattdessen brauche es ein neues, intelligentes Wachstumsmodell.

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Erstellt:
23. Mai 2019, 11:19 Uhr

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