Im Feenwagen wird der Fahrersitz frei

Bewerbungsfrist für achte Schwäbische Waldfee läuft bis 26. Februar – Interessierte können Unterlagen in den Rathäusern einreichen

Nachfolgerin gesucht: Die Amtszeit von Leonie Treml ist bald vorbei. Ab sofort können sich Feen in spe bewerben. Foto: G. Habermann

© Gabriel Habermann

Nachfolgerin gesucht: Die Amtszeit von Leonie Treml ist bald vorbei. Ab sofort können sich Feen in spe bewerben. Foto: G. Habermann

MURRHARDT (pm). Als siebte Schwäbische Waldfee hat Leonie Treml die Menschen für den Schwäbischen Wald begeistert. Jetzt wird ihre Nachfolgerin gesucht, die künftig mit Feenstaub und Esprit Werbung für den Schwäbischen Wald macht. Interessierte können sich bis zum Mittwoch, 26. Februar, bewerben.

Für den Vorsitzenden der Fremdenverkehrsgemeinschaft Schwäbischer Wald, Landrat Richard Sigel, ist die Waldfee eine Erfolgsgeschichte: „Das hätte sich vor sieben Jahren wohl niemand träumen lassen, dass wir damit solche Besucher- und Medienaufmerksamkeit erzielen. Das liegt an unseren tollen Schwäbischen Waldfeen, die diese Idee ausfüllen und mit Begeisterung leben.“ Leonie Treml möchte ihr Waldfeejahr nicht missen. „Es waren so viele magische Momente, die mich zur Fee beflügelt haben.“ Die Begegnungen mit den Kindern zählen für sie zu den schönsten Erlebnissen. „Das sind einfach tolle Erfahrungen, die man nur in dieser Rolle erleben kann.“

Auf die Schwäbische Waldfee warten viele spannende Events in den Kommunen, am „Tag des Schwäbischen Waldes“ oder am Mühlentag. Auf Messen wie der CMT in Stuttgart informiert sie über das vielseitige touristische Angebot und wirbt für ihre heimatliche Freizeitregion. In dieser Zeit wird sie oft in Presse, Funk und teilweise auch im Fernsehen präsent sein und kann sich dabei auf viele tolle Erlebnisse freuen. Viele Extras werden der Schwäbischen Waldfee zur Verfügung gestellt, wie ein Feenkleid des Schorndorfer Modelabels Riani und ein Mini Cabrio als „Feendienstwagen“, gesponsert von dem Autohaus Mulfinger und der Kreissparkasse Waiblingen. Außerdem erhält sie ein Fotoshooting für Autogrammkarten, Friseurbesuche und eine Erstattung für ihre Auftritte.

Bedingung für die Teilnahme ist, dass der Wohnsitz oder der Lebensmittelpunkt der Bewerberin in einer der Mitgliedskommunen des Schwäbischen Waldes liegt und sie volljährig ist. Am wichtigsten ist jedoch, dass die neue Schwäbische Waldfee mit Freude, Begeisterung und Herzblut für ihre Heimat werben möchte. Bewerberinnen aus den Vorjahren dürfen sich erneut zur Wahl stellen.

Bei der Wahl am 18. März in Murrhardt gilt es, mit Ausstrahlung, Ortskenntnis und Selbstbewusstsein die Jury aus Landrat, Bürgermeistern und ehemaligen Waldfeen von sich zu überzeugen. Öffentlich gekürt wird die Schwäbische Waldfee am 1. Mai auf dem Kinder-Natur-Erlebnisfest in Auenwald.

Folgende Kommunen freuen sich auf die Bewerbungen, die direkt an das Rathaus der jeweiligen Heimatkommune zu richten sind: Alfdorf, Althütte, Aspach, Auenwald, Berglen, Gaildorf, Großerlach, Gschwend, Kaisersbach, Mainhardt, Murrhardt, Oberrot, Oppenweiler, Rudersberg, Spiegelberg, Sulzbach an der Murr, Weissach im Tal, Welzheim und Wüstenrot. Weitere Infos und die Bewerbungsunterlagen gibt es bei der jeweiligen Kommune im Rathaus oder im Internet unter www.schwaebischerwald.com.

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Erstellt:
24. Januar 2020, 06:00 Uhr

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