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Nachwehen von Sturmtief „Sabine“ sind noch spürbar

dpa/lsw Stuttgart. „Sabine“ ist noch nicht ganz ausgestanden. Auch Tage nach seinem Höhepunkt hat das Orkantief Folgen für die Menschen in Baden-Württemberg - und die Tiere.

Eine Bahnhofstafel informiert über Zugausfälle. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Eine Bahnhofstafel informiert über Zugausfälle. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Bahnreisende im südlichen Baden-Württemberg müssen nach wie vor Einschränkungen wegen des Sturmtiefs „Sabine“ einplanen. Im Regionalverkehr fallen noch Züge aus. So sind die Schwarzwaldbahn zwischen Hornberg und Villingen, die Höllentalbahn zwischen Löffingen und Himmelreich sowie die Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg bis auf Weiteres gesperrt, teilte das baden-württembergische Verkehrsministerium am Mittwoch mit. Nach Angaben der Deutschen Bahn bestehen die Sperrungen teilweise voraussichtlich bis Ende kommender Woche. Das Unternehmen arbeite mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden, die beispielsweise durch umgestürzte Bäume entstanden. Es werden Ersatzverkehre mit Bussen eingerichtet.

Während des Orkans war der Bahnverkehr im Land zeitweise eingestellt worden. „Sabine“ fegte von Sonntag an über Deutschland hinweg und erreichte in der Nacht auf Montag den Südwesten.

Das Unwetter betraf auch Tierhalter und ihre Schützlinge. In Horb (Kreis Freudenstadt) hatten die heftigen Windböen die Zäune eines Känguru-Geheges in einem privaten Garten auseinandergerissen. Eines der vier Tiere büxte aus. Inzwischen haben seine Besitzer den Ausreißer gefunden - tot, wie eine Sprecherin des örtlichen Tierschutzvereins am Mittwoch mitteilte. Vermutlich habe ein Fuchs das Känguru gerissen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bleibt es auch am Donnerstag und Freitag windig bis stürmisch im Südwesten. Auf den Schwarzwaldgipfeln gibt es erneut orkanartige Böen. Es fällt Regen, in den Höhen und in Oberschwaben ist mit Schnee und Glätte zu rechnen.

Eine Anzeige im Hauptbahnhof weist auf Unwetterschäden hin. Foto: Marijan Murat/dpa

Eine Anzeige im Hauptbahnhof weist auf Unwetterschäden hin. Foto: Marijan Murat/dpa

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Erstellt:
12. Februar 2020, 17:25 Uhr

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