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Informationen aus vielen Quellen

So arbeitet die Redaktion (6): Wie erfährt die Redaktion von wichtigen Ereignissen?

Informationen aus vielen Quellen

Von Armin Fechter

BACKNANG/MURRHARDT. Ereignisse lassen sich ganz grob in zwei Kategorien einteilen: geplante und ungeplante Ereignisse.

Zu den geplanten oder termingebundenen Ereignissen gehören beispielsweise Events wie der Gänsemarkt, eine Demo oder Versammlungen. Auch Gemeinderatssitzungen oder andere vorbereitete Veranstaltungen zählen dazu. Hier hat in aller Regel der Veranstalter ein eigenes Interesse, die Öffentlichkeit auf sein Vorhaben aufmerksam zu machen – er wird sich deshalb von sich aus an die Redaktion wenden, damit sein Anliegen in der Zeitung publik gemacht wird. Das geschieht meist per E-Mail, teilweise auch per schriftlicher Mitteilung.

Darüber hinaus gibt es für staatliche Stellen eine Informationspflicht, die sich aus den Grundgesetzartikeln über das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit sowie das Demokratieprinzip herleitet. Denn: Demokratische Entscheidungen, insbesondere Wahlen, setzen informierte Staatsbürger voraus. Darum hat auch das Bundesverfassungsgericht bereits 1977 die Bedeutung staatlicher Öffentlichkeitsarbeit unterstrichen. Diese erfolgt auf unterschiedlichen Wegen: durch den Druck von Broschüren oder auf einer Internetseite, aber beispielsweise auch auf Pressekonferenzen. Umgekehrt ergibt sich daraus auch ein Auskunftsanspruch der Presse gegenüber dem Staat.

Ungeplante, plötzlich eintretende und unerwartete Ereignisse sind Dinge, die passieren: ein Unfall, ein Brand oder Naturkatastrophen – alles Vorkommnisse, die nicht vorhersehbar sind. Erste Informationen darüber laufen zunächst beim Rettungsdienst und bei der Polizei ein, die dann die Redaktionen von Zeitungen, Rundfunk und so weiter verständigt.

Darüber hinaus gibt es noch etliche weitere Informationsquellen, die die Redaktion im Auge behält. Das reicht vom Anzeigenteil in der eigenen Zeitung über die Berichterstattung anderer Blätter bis hin zum Geschehen im Netz bei Internetauftritten und sozialen Netzwerken. Und schließlich hat jeder Journalist auch seine eigenen Quellen, aus denen er dann und wann Informationen erhält.

Haben auch Sie eine Frage zur Arbeit der Redaktion, die wir in unserer Serie beantworten sollen? Dann schicken Sie eine E-Mail an redaktion@bkz.de.

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Erstellt:
21. November 2019, 06:00 Uhr

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