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Initiative: Warmes Essen für Obdachlose in Corona-Zeiten

dpa/lsw Friedrichshafen. Obdachlose und arme Menschen will eine Initiative während der Corona-Krise in Friedrichshafen am Bodensee unterstützen. Der Bedarf sei groß, sagte der katholische Stadtdiakon Ulrich Föhr am Dienstag. Viele Einrichtungen, bei denen Obdachlose normalerweise günstig Essen erhielten, hätten derzeit geschlossen. „Aber man kann von den Leuten ja nicht erwarten, dass sie sich jetzt was im Restaurant holen.“ Knapp 30 Essen verteilt die Initiative täglich - solange, wie die Krise anhält, sagte Föhr.

Organisiert wird die Armenspeisung neben der Stadtdiakonie auch von der „Herberge“ - einer Einrichtung für Wohnsitzlose - und dem Streetworker-Verein Arkade. Das Essen wird auf dem Vorplatz einer katholischen Kirche in Friedrichshafen ausgegeben. „Die Menschen können sich zum Essen auf die Stufen setzen, aber trotzdem den Abstand einhalten“, sagte Föhr. Finanziert werde das Projekt durch Spenden unter anderem von der Stadt, dem Landkreis und der Neuapostolischen Kirche. Aber auch Privatleute hätten Geld gespendet. Das Essen liefern Restaurants und Betriebe aus Friedrichshafen.

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Erstellt:
7. April 2020, 13:17 Uhr

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