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Innenminister kritisiert Anfeindungen gegen Patienten

dpa/lsw Stuttgart. Nach den bislang zehn Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg hat Innenminister Thomas Strobl Anfeindungen gegen erkrankte Patienten kritisiert. Das Ministerium schaue sich die Reaktionen im Internet genau an. „Und es sind nicht alle Reaktionen richtig und auch nicht unbedingt mitfühlend“, sagte der CDU-Minister am Freitag in Stuttgart. Es könne allerdings erst eingeschritten werden, wenn gezielt Falschinformationen im Netz verbreitet würden.

Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Nach Bekanntwerden mehrerer Infektionen in Zusammenhang mit einem erkrankten 25-Jährigen aus Eislingen (Kreis Göppingen) hatten zahlreiche Menschen den Mann und seine Bekannte teilweise wüst beschimpft. Die beiden hatten sich während einer Italienreise in Mailand angesteckt und werden derzeit in Göppingen und Tübingen isoliert behandelt.

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Erstellt:
28. Februar 2020, 11:52 Uhr

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