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Innenministerium: Zu wenig Menschen halten Abstand

dpa/lsw Stuttgart. Immer noch zu wenige Menschen halten nach Einschätzung des Innenministeriums die nötige Distanz in der Öffentlichkeit zur Eindämmung des Coronavirus.

„Im Moment hat man nicht den Eindruck, dass alle verstanden haben, was die Stunde geschlagen hat“, bilanzierte ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag die Lage. An verschiedenen Orten im Land kämen Menschen vielleicht auch wegen des guten Wetters draußen zusammen - etwa in Parks sei das ein Problem. „Wenn man mit offenen Augen herumgeht, sieht man immer noch Leute, wo man das Gefühl bekommt, die haben nicht verstanden, worum es geht.“ Dann schreite die Polizei ein.

Die Beamten hätten im Land bereits mehrere „Coronapartys“ auflösen müssen. Trotz Einschränkungen des öffentlichen Lebens lassen sich manche jungen Leute nicht vom Feiern abhalten - und veranstalten Coronapartys, zu denen sie sich etwa über die sozialen Medien verabreden. Behörden und Fachleute warnen seit Tagen vor Versammlungen, damit sich das Coronavirus nicht weiter so rasant verbreitet wie derzeit.

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Erstellt:
19. März 2020, 13:35 Uhr

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