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IT-Forensiker suchen Beweise in Bits und Bytes

dpa/lsw Stuttgart. Spezialisten für Computerforensik sind rar. Um IT-Straftaten aufzuklären, müssen sie digitale Spuren finden, sichern und so auswerten, dass die Beweise vor Gericht Bestand haben. Dafür untersuchen sie etwa Datenträger auf versteckte Ordner sowie auf gelöschte, verschlüsselte oder beschädigte Dateien - die sie soweit wie möglich wiederherstellen. Wichtig ist dabei, dass sie nie den Original-Datenträger beschädigen oder verändern. In der Regel wird für die Untersuchung vorab eine Kopie der Daten gemacht.

Eine unterleuchtete Tastatur. Foto: Franziska Gabbert/Archivbild

Eine unterleuchtete Tastatur. Foto: Franziska Gabbert/Archivbild

Digitale Beweise können elektronische Dokumente, Bilder, Mails oder Chatprotokolle sein. Auch verschlüsselte Informationen oder Spuren von Angriffen auf Netzwerke gehören dazu. Laut dem Bundeskriminalamt müssen sich die IT-Forensiker permanent weiterbilden. Sie müssen jedoch nicht nur mit modernster Hard- und Software umgehen können, sondern zum Teil auch mit älteren und teils exotisch anmutenden Werkzeugen, um veraltete und außergewöhnliche elektronische Beweise untersuchen zu können.

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Erstellt:
26. August 2019, 15:21 Uhr

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