Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Italien rechnet bald mit Höhepunkt der Corona-Welle

dpa Mailand. Rund 28.000 positive Fälle sind bisher in Italien registriert. Seit einigen Tagen steht das ganze Land unter Quarantäne. Ein Verlangsamungseffekt der Virus-Erkrankungen lässt weiterhin auf sich warten.

Mit Gottes Segen: Ein Priester segnet den Eingang zum „Columbus Covid 2 Hospital“, einem neuen Krankenhaus in Rom. Foto: Cecilia Fabiano/AP/dpa

Mit Gottes Segen: Ein Priester segnet den Eingang zum „Columbus Covid 2 Hospital“, einem neuen Krankenhaus in Rom. Foto: Cecilia Fabiano/AP/dpa

In Italien rechnen viele Experten bei der Lungenkrankheit Covid-19 bald mit einem Höhepunkt der Ansteckungswelle.

Auch nach einem sogenannten „Peak“ wird die Gesamtzahl der Infizierten zwar weiter steigen, aber nicht mehr so schnell. „Wir erwarten, dass es sich in den kommenden Tagen, bis Sonntag, zeigt, ob sich die Entwicklung verlangsamt“, sagte der für die Lombardei zuständige Koordinator Giulio Gallera nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa für seine Region.

In der norditalienischen Region war die Corona-Welle im Februar landesweit zuerst entdeckt worden. Sie ist mit über 15.000 Infizierten weiterhin am heftigsten betroffen und wurde am 8. März zum Sperrgebiet mit Ausgehverboten. Forscher in Italien sprechen von Ansteckungszeiten von rund zwei bis elf Tagen.

Der Virologe Roberto Burioni rechnete laut der Zeitung „Corriere della Sera“ vor, dass ein Verlangsamungseffekt wegen diverser Aspekte - wie der verzögerten Wirkung von Kontaktsperren - in der Statistik noch etwas länger auf sich warten lassen werde. Ähnlich äußerten sich Experten der Universität von Genua in der „Repubblica“.

Ihre Fachleute hätten den 25. März als möglichen Höhepunkt der Fallkurve ermittelt. Das alles gelte aber nur, wenn die Italiener sich strikt an die Vorgaben der Regierung zur sozialen Distanz halten würden. Das ganze Land war am 11./12. März zum Sperrgebiet erklärt worden. Insgesamt sind rund 28.000 Fälle bisher registriert.

Zum Artikel

Erstellt:
17. März 2020, 12:02 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!