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Jeder zweite Corona-Fall im Südwesten derzeit importiert

dpa/lsw Stuttgart. Die Zahl der aus dem Ausland in den Südwesten importierten Corona-Fälle steigt signifikant: Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg vom Donnerstag wurden seit der Aufhebung der Reisewarnung für die EU-Länder und weiteren europäischen Staaten am 15. Juni insgesamt 1402 Sars-CoV-2-Fälle übermittelt, deren Ansteckung mutmaßlich im Ausland stattgefunden hat. In den vergangenen zwei Wochen wurde demnach jeder zweite Corona-Fall - 837 Fälle - im Südwesten wohl aus dem Ausland importiert. An der Spitze der wahrscheinlichen Infektionsländer standen der Behörde zufolge in diesen zwei Wochen Kroatien (242) und der Kosovo (200), gefolgt von Bosnien und Herzegowina, der Türkei und Bulgarien.

Corona-Testsets mit Abstrichstäbchen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Corona-Testsets mit Abstrichstäbchen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten stieg in Baden-Württemberg auf mindestens 39 496. Das sind 266 mehr als am Vortag (Stand: 16.00 Uhr). „Auffällig sind dabei der Anteil an Fällen in den jüngeren Altersgruppen und ein sehr hoher Anteil an Fällen, die sich voraussichtlich im Ausland infiziert haben“, so die Behörde. Etwa 35 734 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um drei auf 1863.

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Erstellt:
20. August 2020, 19:06 Uhr

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