Jugendamt bei Inobhutnahmen unter wachsendem Druck
Die Verantwortlichen im Rems-Murr-Kreis berichtet über steigende Fallzahlen und komplexere Herausforderungen
Wenn Kinder und Jugendliche zu ihrem Schutz aus Familien genommen werden müssen, ist das Jugendamt gefordert. Doch Inobhutnahmen sind im Rems-Murr-Kreis in den vergangenen Jahren deutlich anspruchsvoller geworden. Das machten die Verantwortlichen jüngst im Jugendhilfeausschuss des Kreistags deutlich. Zwar ist die Zahl unbegleiteter minderjähriger Ausländer zuletzt gesunken, zugleich stieg die Zahl anderer Inobhutnahmen von 2023 auf 2024 spürbar an. Besonders Kinder und Jugendliche mit komplexen Bedarfen bringen Jugendamt und freie Träger zunehmend an ihre Grenzen. Fehlende Therapieangebote, knappe Plätze in Wohngruppen und längere Aufenthalte in Notunterkünften verschärfen die Situation. Auch neue Entwicklungen, etwa bei Kindern mit Behinderung, stellen das System vor zusätzliche Probleme. Welche Lösungsansätze das Jugendamt verfolgt – und was sich bei der Erreichbarkeit in Krisen ändern soll –, lesen Sie in der ausführlichen Version, die am nächsten Morgen erscheint.
