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Jusos Baden-Württemberg fordern Ende der großen Koalition

dpa/lsw Stuttgart. Als Reaktion auf den Ausgang der Wahlen fordern die Jusos in Baden-Württemberg in einem offenen Brief an den Parteivorstand das Ende der großen Koalition. Die Wahlen zeigten wieder einmal, dass die Koalition aus CDU/CSU und SPD ein Auslaufmodell sei, sie genieße in der Bevölkerung keinen Rückhalt mehr und vertrete die Interessen der Bürger nicht, sagte die Juso-Landesvorsitzende Stephanie Bernickel in einer Pressemitteilung am Donnerstag in Stuttgart.

Stephanie Bernickel, Landesvorsitzende der Jusos, spricht bei der Juso-Landesdelegiertenkonferenz. Foto: Benedikt Spether/Archivbild

Stephanie Bernickel, Landesvorsitzende der Jusos, spricht bei der Juso-Landesdelegiertenkonferenz. Foto: Benedikt Spether/Archivbild

Die Jusos hätten vor den Folgen einer neuen großen Koalition gewarnt - die Befürchtungen hätten sich nun bestätigt, sagte Bernickel. „Für uns ist klar: Es geht um die Existenz unserer Partei. Entweder wir schaffen es, den Niedergang der Sozialdemokratie zu stoppen oder wir werden erleben, wie die 156-jährige Geschichte der SPD ein Ende findet“, hieß es in dem Schreiben an den SPD-Parteivorstand.

Gerade einmal 23 Prozent der Wähler unter 30 hätten den Parteien der Koalition ihre Stimme gegeben, betonte der stellvertretende Landesvorsitzende Florian Burkhardt. „Das zeigt, dass insbesondere den jungen Menschen der Glaube fehlt, dass dieses Bündnis die Probleme ihrer Generation ernst nimmt. Wenn wir diese Menschen für uns gewinnen wollen, dann müssen wir unsere Politik radikal anders machen.“

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Erstellt:
30. Mai 2019, 15:58 Uhr

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