Kampfloses Kriegsende in Backnang dank Rettungsmission

Als Neunjähriger hat Otto W. Bareiss vom Seehofweg aus beobachtet, wie amerikanische Truppen 1945 nach Backnang einzogen. Vorne auf dem ersten Panzer ein Mann mit weißer Fahne: Hermann Krimmer, der als Abgesandter gemeldet hatte, dass die Stadt kampflos übergeben werde.

Otto Bareiss hat das Ende des Zweiten Weltkriegs in Backnang miterlebt. Er erinnert sich, wie die Amerikaner einen Granatwerfer im Garten seines Wohnhauses in Stellung brachten. Er sah, wie opulent die GIs ausgestattet waren und wie üppig sie versorgt wurden. Foto: Alexander Becher

© Alexander Becher

Otto Bareiss hat das Ende des Zweiten Weltkriegs in Backnang miterlebt. Er erinnert sich, wie die Amerikaner einen Granatwerfer im Garten seines Wohnhauses in Stellung brachten. Er sah, wie opulent die GIs ausgestattet waren und wie üppig sie versorgt wurden. Foto: Alexander Becher

Von Armin FechterBacknang. In einer schier endlosen Kolonne, Panzer für Panzer, Lastwagen für Lastwagen, rollte die amerikanische Streitmacht an diesem 20. April 1945 von Strümpfelbach her stadteinwärts – die Sulzbacher Straße noch kaum bebaut, eine Pappelallee, eine geradezu idyllische Szenerie, wären da nicht die Militärkolosse mit ihren dröhnenden Motoren gewesen. Es war 13.35 Uhr, wie sich Ba...

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Erstellt:
8. Mai 2026, 06:00 Uhr

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