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Kant-Weltbürger-Preise für Harald Schumann und Judy Korn

dpa/lsw Freiburg. Der Autor und Journalist Harald Schumann sowie die Erziehungswissenschaftlerin Judy Korn sind mit dem 7. Immanuel-Kant-Weltbürger-Preis ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung ist mit 15 000 Euro dotiert und geht zu gleichen Teilen an die zwei Preisträger, wie die Immanuel-Kant-Stiftung zur Preisverleihung am Samstag in Freiburg mitteilte. Schumann, Redakteur beim „Tagesspiegel“ decke als investigativer Journalist und Dokumentarfilmer unkontrollierte Macht von Lobbyinteressen und Institutionen auf. Korn, Gründerin und Chefin des „Violence Prevention Network“, engagiere sich für die Integration gewaltbereiter und extremistisch gefährdeter junger Menschen.

Die Preise, benannt nach dem deutschen Philosophen Immanuel Kant (1724-1804), werden alle zwei bis drei Jahre von der in Freiburg ansässigen Stiftung verliehen. Sie würdigen nach Angaben der Stifter Persönlichkeiten, die sich mutig und unbestechlich für Frieden, Völkerverständigung und Rechtsstaatlichkeit einsetzen. Zuletzt war mit dem Preis die saudi-arabische Filmregisseurin Haifaa al Mansour („Das Mädchen Wadjda“) gewürdigt worden.

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Erstellt:
18. Mai 2019, 16:24 Uhr

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